Monatsarchive: Dezember 2014

Rückspiegel

14-12-31_Al--

Faber Castell Polychromos auf 29,7 x 21 cm (110 g/qm Skizzenpapier aus recyceltem Material)

Dieses alte Jahr! Puh, was für ein Tempo!

14-12-31_U-

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zufrieden

Lamy Safari (mit Noodler’s Polar Black Tinte) und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 27,5 x 21,5 cm (150 g/qm Stillman & Birn Alpha Series Sketchbook).

Mein drei Monate alter Enkel heute Vormittag in einem stillen Augenblick, während seine Mama die Einkäufe für’s Großfamilienmittagessen erledigt. Über die Feiertage ist bei uns jeder mal Küchenchef.

14-12-27_Ben 02-

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O P A L B T

14-12-26_Al Pau--

Koh-i-Noor Hardtmuth Magic Buntstift auf 29,7 x 21 cm (120 g/qm gewöhnliches Schreibpapier).

Meine linke Hand und die rechte Hand meiner viereinhalb Jahre alten Enkelin. Gemeinsam bringen wir beide es auf ziemlich genau 61 Jahre.

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archetyp

14-12-24_archetyp-

Wacom Bamboo Stylus, Procreate App, iPad mini. Originalauflösung: 3508 x 2480 Pixel.

Eine 110 Sekunden kurze Zusammenfassung meiner Skizzen dieses Jahres kann man sich auf meinem youTube-Kanal ansehen. Ein subjektiver und mehr oder weniger zufälliger Ausschnitt meiner persönlichen Geschichte, wenn man berücksichtigt, wie spontan solche Momentaufnahmen zwischendurch entstehen.
Hundertzehn Sekunden. Dreihundertfünfundsechzig Tage. Sechsundfünfzigeinhalb Jahre. Was behalten wir von unserem Leben? Bestimmt einige besondere Bilder mit den dazu gehörenden Geschichten.
Jede Minute werden laut der aktuellen Weltbevölkerungsstatistik 156 Menschen geboren. Wie viele es im Jahr der Zeitenwende waren, wissen wir nicht. Einer davon markiert jedenfalls einen entscheidenden Wendepunkt in meinem eigenen Leben.
Auf der Suche nach authentischen Geburtsfotos habe ich heute eine Weile in unseren alten Foto-Schuhkartons gekramt und dabei ein Bild eines unserer Kinder unmittelbar nach der Entbindung gefunden. Das ist nun fast 20 Jahre her – und doch ist dieser Anblick immer wieder aktuell. Ein archetypischer Moment vielleicht. Die Skizze nach diesem Foto ist von heute Abend. Fröhliche Weihnachten!

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Steine schichten

14-12-15_Kieselschichtung-

Schneider Liquid Longliner auf 29,7 x 21 cm (80 g/qm Kopierpapier)

Henry Moore, 1964 in einem Interview des amerikanischen Filmemachers Warren Forma: »… Es besteht ein Unterschied zwischen Dimension und Größe. Eine kleine Skulptur mit einer Größe von nur drei oder vier Inches kann gleichwohl eine monumentale Dimension haben. Fotografiert man ein kleines Objekt von nicht mehr als ein paar Inches vor einer weißen Wand, die keinen weiteren Bezugspunkt bietet, oder vor der unendlichen Weite des Himmels, dann kann es, wenn es eine monumentale Dimension besitzt, beliebig groß erscheinen. Ich persönlich glaube, dass alle wirklich großen Skulpturen diese Eigenschaft in sich tragen. Es ist eine Eigenschaft, über die für mich alle großen Maler – Rubens, Masaccio, Michelangelo – verfügen, all die großen Künstler, Maler und Bildhauer haben dieses Gespür für Monumentalität. Vielleicht ist es darin begründet, dass sie es dem Detail nicht erlauben, eine eigenständige Bedeutsamkeit zu entwickeln. Das heißt, sie halten die großen Dinge immer in einem angemessenen Verhältnis zueinander und ordnen ihnen die Details unter. […]
Ein Künstler kann ein Gespür für Monumentalität besitzen und das ist eine seltene Gabe. Was ich damit sagen möchte, ist, dass es nicht von der tatsächlichen räumlichen Größe abhängt. Wenn das Werk diese Monumentalität an sich besitzt, kann man es fast beliebig vergrößern und es wird gut sein, es wird stimmen. […] Ob man ein Objekt größer oder kleiner macht, man verändert es, um der geistigen Vision, die man davon hatte, nahe zu kommen. Aber ich weiß nicht. Ich kann nicht erklären, was einem Objekt monumentale Größe verleiht. Ich denke, es ist eine natürliche Vision, eher etwas Mentales als etwas Physisches. Es ist eher im Geist als im Materiellen. Wenn ich zu analysieren versuche, woher diese Dimension eines Werkes kommt, scheint mir eine mögliche Quelle dafür eine Art Instinkt zu sein, der den Bildhauer nie die Bedeutung der Dinge vergessen lässt. Unabhängig davon, wie reich er die Details ausarbeitet, ordnet er sie doch immer dem gesamten Entwurf seiner Form unter. Michelangelos Pieta im Petersdom in Rom ist beispielsweise sehr detailreich gearbeitet – der Faltenwurf, die Hände, die Gesichter. Jede Einzelheit der Skulptur ist bis ins Letzte ausgefeilt und dennoch ist die Skulptur als Ganze monumental, vor allem, so denke ich, weil Michelangelo bei der Ausarbeitung der Details nie die umfassende Formgebung, an der er arbeitete, aus den Augen verlor. Wenn man also beispielsweise behauptet, Einfachheit bringe Monumentalität mit sich, so ist das nicht ganz richtig. Einfachheit allein, das bloße Weglassen von Elementen, erzeugt keine Monumentalität. Vielleicht erzeugt sie nur Leere. Wahre Einfachheit ist nicht um der Einfachheit willen geschaffen worden – sie wurde geschaffen, um das Wesentliche zu erhalten und nicht, weil man Einfachheit mag.«

(Zitatquelle: Warren Forma: Five Britisch Sculptors – Work and Talk. Grossman, New York, 1964. Zitiert nach: John Hedgecoe: Henry Moore. Eine monumentale Vision. Evergreen/Taschen, Köln, 2005)

Habe mir vorgestellt und ausprobiert, wie Steinschichtungen von etwa drei Metern Höhe in einem Innenraum aussehen könnten. Zum Beispiel im Essener Museum Folkwang.

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multi-line piece

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Lamy Safari (mit Noodler’s Polar Black Tinte) und Askia Reisepinsel mit Horadam Aquarellfarben auf 27,5 x 21 cm (150 g/qm Stillman & Birn Alpha Series Sketchbook).

Für Henry Moore.

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B-Picture

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Lamy Safari (mit Noodler’s Polar Black Tinte) auf 27,5 x 21,5 cm (150 g/qm Stillman & Birn Alpha Series Sketchbook).

Habe mir für meinen Lamy Safari Füller endlich eine B-Feder gekauft. Damit lässt sich wesentlich flüssiger zeichnen als mit der feinen F-Feder, finde ich. Vielleicht reine Geschmackssache. Die Linienstärke ist natürlich ziemlich breit, aber durchaus variierbar. Für mich also ein sehr gutes Werkzeug – nicht nur für’s Grobe.

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Elfer Sommerstrauß

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Lamy Safari (mit Noodler’s Polar Black Tinte) auf 27,5 x 21,5 cm (150 g/qm Stillman & Birn Alpha Series Sketchbook).

Ins Einmachglas gestellt, dreieinhalb Jahre dahingewelkt und heute Vormittag im Skizzenbuch verewigt.

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lechts und rinks

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Pilot Parallel Pen (mit Noodler’s Polar Black Tinte) auf 27,5 x 21,5 cm (150 g/qm Stillman & Birn Alpha Series Sketchbook).

Für Ernst Jandl.

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Raum erschließen

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Schneider Liquid Longliner auf 42 x 29,7 cm (80 g/qm Kopierpapier)

Fünfzehn-Minuten-Ausschnitt vom Unterrichtstag.

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recyclable

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Faber Castell Polychromos auf 29,7 x 21 cm (110 g/qm Skizzenpapier aus recyceltem Material)

Wie ich mich heute – am zweiten Adventssonntagabend – um 20.14 Uhr im Spiegel sah. (Drei Wochen später dann so.)

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