Monatsarchive: Februar 2013

Leinentuch

Fineliner auf 80 g/qm Kopierpapier DIN A4.

Heute habe ich meinen Schülern die Aufgabe gestellt, diesen auf dem Tisch stehenden und mit einem Tuch überdeckten Barhocker zu zeichnen. Es ging natürlich um den Faltenwurf. Ich finde es immer wieder spannend, wie differenziert man Tonwerte mit einer simplen Schraffur erzeugen kann. Musste es selbst wieder ausprobieren. Wie der dünne Leinenstoff die Tischkante so gerade eben noch durchscheinen lässt!

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fehlende Perspektive

 Pentel Brush Pen und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).

Tagungswochenende des Lehrerkollegiums in einer zum Hotel mit betont eigenwilligem Charakter umfunktionierten Fabrik. In dem klassizistischen Gebäudekomplex hat man früher erfolgreich Bandstahl produziert. Der denkmalgeschützte Bau gehörte damals der bekannten Industriellenfamilie Engels und wurde vor einigen Jahren unter Mitwirkung freischaffender Künstler der Wuppertaler Region umgebaut. Irgendwie ergab sich für mich in den labyrintisch verwinkelten und artifiziell überladenen Räumlichkeiten keine Perspektive für eine stimmige Architekturskizze. Vielleicht war ich auch nur zu müde.

Wasserlöslicher schwarzer Fineliner und Pentel Aquash Waterbrush auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).
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gute Fahrt

Schneider Tintenliner (gefüllt mit Noodler’s Lexington Grey) und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).

Sehr kalt heute. Beim Zeichnen frieren mir fast die Finger und Zehen ab. Schweren Herzens verkaufe ich meinen T4, den ich 16 Jahre lang gefahren bin. Der Tacho zeigt jetzt knapp 350.000 km. Vor einer Woche habe ich unsere Großraum-Familienkutsche im Internet inseriert. Und heute Abend bereits kann ich dem glücklichen neuen Besitzer die Autoschlüssel in die Hand drücken. Uns hat der Bus in all den Jahren gute Dienste geleistet. Als achtköpfige Familie mit Sack und Pack, Zelt, Booten, Kaninchenstall und Hund zu verreisen kann anders ziemlich mühsam sein. Und dann die Umzüge unserer erwachsenen Kinder in die ersten eigenen vier Wände, die wir damit erfolgreich über die Bühne gebracht haben! Ein bisschen Wehmut ist heute also schon im Spiel. Als Familie haben wir ja in dieser Zeit sehr viel Unvergessliches miteinander erlebt. All das verbindet sich für mich natürlich mit diesem Gefährt. Aber was soll’s: Ist ja bloß ein Auto. Zum Schluss doch ein bisschen zu groß, um damit täglich zur Arbeit zu fahren.

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strelitzia reginae

Schneider Tintenliner (gefüllt mit Noodler’s Lexington Grey) und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 40 x 14 cm (250 g/qm boesner A5 Aquarellbuch).

Merkwürdige Formen und Farben – ein gefiedertes Tier. Paradiesvogelblume. Ernsthaft: Wer ist der Creative Director, der ein so verspieltes und inspirierendes Ding erschaffen hat? Beim Zeichnen bleibe ich jedenfalls weit hinter dieser Gestaltungskraft zurück, denn ich kriege nicht mal eine Abbildung davon so locker hin.

13-02-09_Blumenstrauß

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für An

Pentel Brush Pen und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).

Wie ich mich heute Morgen im Spiegel sah.

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durchgestartet

Pentel Brush Pen und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).

In der Arena der Sporthochschule Köln warten bei eisiger Kälte Verwandte und Freunde von rund 700 jungen Sportlern gegen 18 Uhr auf das Ende der heutigen Eignungsprüfung. Einer unserer Söhne ist unter den Bewerbern und seit fünf Uhr auf den Beinen. Er hat vor Aufregung kaum geschlafen. Das Programm besteht aus 20 Einzeldisziplinen. Der Test findet wegen der hohen Bewerberzahlen an zwei Tagen statt. Know-how, Kondition und Durchhaltevermögen sind nötig, um die Prüfungen erfolgreich zu schaffen. Schon bei zwei Defiziten ist man raus. Mehr als 50% der Prüflinge sind letztes Jahr durchgefallen. Jonas kann es am Ende dieses anstrengenden Tages kaum fassen, dass er bestanden hat.

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von Wegen

  Pentel Brush Pen und Pentel Aquash Waterbrush mit Horadam Aquarellfarben auf 96 g/qm (Canson Artbook 180º, 28 x 21,6 cm).

Zusammen mit einem Kollegen bin ich noch einmal im Museum Ludwig, bevor »A Bigger Picture« morgen zu Ende geht. Vermutlich hat David Hockney niemals in so kurzer Zeit so viele Landschaften gezeichnet und gemalt, wie in den zurückliegenden vier Jahren in East Yorkshire. Es fällt auf, dass fast jedes seiner Landschaftsbilder einen Weg oder mehrere verzweigte Wege zeigt. Im Grunde lässt David Hockney in seinen aktuellen Motiven vieles Bewährte der vergangenen Jahre hinter sich, indem er neue Zugänge sucht und erprobt. Dabei hat er überhaupt keine Berührungsängste – auch nicht vor digitalen Werkzeugen. Er spielt zum Beispiel auf dem iPhone mit Zeichen-Apps herum und kommt dabei mit der Unbekümmertheit eines Kindes zu erstaunlichen Ergebnissen. Richtungweisend :-)

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